Neue Gastlichkeit

Die letzten 15 Jahre hat der Rappen nur gelegentliche Besucher beherbergt, die Kritzeleien an den Wänden geben Zeugnis und erzählen Geschichten, vom Satan, von Angst oder von der Zeichenwut der Besucher. Bier jedoch wurde hier schon länger nicht mehr ausgeschenkt.

Gedeckte Tische im Rappen

Und so war es an der Zeit, mal wieder die Tische zu decken und ein Fässchen aufzumachen.

Fassbier im Rappen

Was zunächst als gediegener Abend im Kreis geladener Gäste begann, wurde vom elitären Zirkel zu einem ungeplanten Spontanevent mit einer nicht unerheblichen Zahl von Gästen, als die ersten Zaungäste von Draussen durchs Fenster spähten und Einlass begehrten. Kurz und gut: Das Essen ging auf, das Fass wurd leer, und die illustre Runde der geladenen und ungeladenen Gäste hätte am liebsten gleich einen Stammtisch eingerichtet.

Grundlagenbüffäh

Die Rappenwirtin hats gefreut, das Haus nach seinem viele Jahre dauernden Dörnröschenschlaf wieder mit Leben erfüllt zu sehen.

Dem Herrn mit dem rostigen Toyotabus blieb der Kehraus: Kippen, Zigarettenschachteln (Jungs: Wer hat die volle Packung verloren?), Flaschensammeln und ein weiteres Fenster zu vernageln, an das sich wohl ein unachtsamer Besucher etwas zu fest gelehnt hatte.

Autor: Thomas Springer

Gerne übersehener Nerd, der Freud und Leid der Hausbesitzerin als Gelegenheitsbegleiter teilt (oder verantwortet). Nörgelnder Kombifahrer, Bierholer und Kamerabesitzer. Spaghettikoch & Wikipedia-Autor.

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